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Auf OP lieber verzichten?

*****ant 
Themenersteller115 Beiträge
Mann
*****ant Themenersteller115 Beiträge Mann

Auf OP lieber verzichten?
Hallo ihr Lieben.
Darmkrebs
Der OP Termin steht kurz bevor: Wahrsch Montag, 3.April 2017
Die Entscheidung ob OP oder ob oder ob nicht, wird wohl in der letzten Sekunde fallen

Was sicher ist, sind die Einschränkungen der Lebensqualität nach der OP (Entfernen des Darmabschnittes, der Lymphe und Teil der Lunge) Die Folgen haben es in sich.

Deshalb die Frage an euch (diese Frage wird am Freitag natürlich auch den Ärzten gestellt)
aber Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen.
Momentan hat sie keinerlei Beschwerden, sie fühlt sich Pudelwohl.
Wie macht sich ein Darmkrebs mit Metastasen Richtung Lunge denn bemerkbar?
Sind es beginnende Schmerzen?
Problemem beim Stuhl? etc etc
Wie lange dauert es von der Entstehung oder Bemerken des Tumores bis zur körperlichen Beeinträchtigung (die es aktuell überhaupt nicht gibt?
Sind es Monate oder sind es Jahre?

Grund: Würde ich, Michael, heute die Diagnose Krebs erhalten mit dem Wissen, das ich ohne OP noch 5 Jahre +/- gut zu leben hätte, würde ich mich nicht schnippeln lassen. Ihr versteht?

Leute, der JC hat über eine Million Mitglieder die offen ihre Wünsche leben. Da ist doch sicher jemand dabei, der sowas erlebt oder mitbekommen hat.

Tausend Dank an euch schon im vorraus!!!

Michael (mit und für Maria)
****59 
999 Beiträge
Frau
****59 999 Beiträge Frau

Hallo Michael,
Ich glaube, das sich das hier nicht so einfach beantworten läßt, denn es gibt sehr viel unterschiedliche Krebsarten...auch bei Darmkrebs...von relativ langsam wachsende bis sehr agressive Tumoren.
Sie hat, wie ich rauslese schon Metastasen... wenn er schnell wachsend ist, hat sie ohne OP und Chemo wenig chanchen 2 Jahre zu überleben...
Wenn er langsam wächst, evtl mit Chemo ein paar Jahre länger.

Es kann zum Darmverschluss oder Blutungen kommen...dann muß auf jeden Fall operiert werden

Es liegt dran welches Stück Darm operiert werden muss...oft braucht man kein Künstlicher Ausgang...oder nur Übergangsweise...Lymphknoten entfernung braucht auch keine Probleme zu
machen.
Was die Lunge angeht, habe ich keine Ahnung...sie könnte evtl etwas kurzatmig werden...mit und ohne OP.

Eine genaue Antwort können euch dazu leider nur die Ärzte geben

Ein guter Bekannter von mir hat mit 56 Jahre Darmkrebs gehabt, hatte einen künstlichen Ausgang und Lymphknoten entfernt. Letztes jahr ist er im Alter von 88 Jahre verstorben...bis dahin hat er keine Probleme/ Einschränkungen...denn er kam auch mit sein Künstlichen Ausgang sehr gut zurecht.

Ich wünsche euch alles Liebe und viel Kraft für diese sehr schwere Zeit.

LG,
*hexe*
*****ant 
Themenersteller115 Beiträge
Mann
*****ant Themenersteller115 Beiträge Mann

Dankeschön
Hallo Hex, das ist das was ich (wir) an Erfahrung sammeln müssen.
Vielen Dank und
Liebe Grüße

Michael
*****ant 
Themenersteller115 Beiträge
Mann
*****ant Themenersteller115 Beiträge Mann

Nicht die Flinte ins Korn schmeisen
Hallo ihr Lieben,
mittlerweile sind wir ganz gut informiert.
Können nur raten, sich AKTUELLE Infos zu holen.
Im net gibt es viele Berichte und Ratschläge, die, wenn man zwischen den Zeilen liest, auch als seriös ansehen kann. Doch die Therapien sind nicht in Stein gemeiselt.
Zbsp wo früher bestrahlt wurde, wird heute eher davon abgeraten.
Wo früher der Bauch wie beim Kaiserschnitt geöffnet werden musste, benutzen heute Spezialisten den OP-Roboter Da Vinci.
Science fiction ist längst real geworden.

Euch alles Gute und....Kopf hoch!
*****ant 
Themenersteller115 Beiträge
Mann
*****ant Themenersteller115 Beiträge Mann

Chemo dringend empfohlen
Nach erfolgreicher Entfernung schlägt man nun eine Chemo vor, weil evtl versteckte Metastasen noch vorhanden sein können.
Kurz: Man schießt mit dem Maschinengewehr in den Wald in der Hoffnung, dabei schon was Böses zu treffen.

Hat sich denn schon jemand getraut es mit Alternativen zu probieren? Stichworte: Mistel Aprikosenkerne etc
Momentan informieren wir uns hier: Gesellschaft für biologische Krebsabwehr Heidelberg (googeln, der link dazu wird hier nicht akzeptiert)
*******e_HI 
27 Beiträge
Frau
*******e_HI 27 Beiträge Frau

Hallöchen,
Ihr habt das Glück das ihr ein Mittel habt... ich nicht... nutzt es... klar mag es für euch komisch erscheinen auf irgendwas "zu schießen" was nicht sichtbar ist... meist macht man dies in einer abgeschwächten chemo mit nicht so ganz krassen Nebenwirkungen.... aber nutzt die Schulmedizin und auch die Naturheilkunde unterstützend... Heidelberg ist eine gute Anlaufstelle... hat Maria den HER-Faktor? Wenn ja wirkt die chemo ganz sicher... ist dieser Faktor vorhanden kann der Krebs zu 90% geheilt werden durch eine chemo ... da würd ich nichts auf reine Naturheilkunde geben. Aber es ist eure Sache... ich hab vielleicht eine andere Einstellung durch meine Situation... aber nutzt die Schulmedizin und unterstützt diese durch Naturheilkunde... es gibt leider viele die auf eure kosten und in dieser Situation Geld machen wollen und euch falsche Versprechungen machen...
****59 
999 Beiträge
Frau
****59 999 Beiträge Frau

Laut Studien heißt es, das die Misteltherapie bei Brustkrebs erfolgreicher ist, maw. ..also absolut nicht sicher! Ich habe sie unterstützend zur Chemo gemacht, aber nur darauf vertrauen würde ich nie!!!
Ich wünsche euch weiterhin viel Kraft und gute Genesung.
*hexe*
********** 

**********  

Hallo Muzykant,
Ich habe nach DarmTumorOP im letzten Jahr eine anschliessende Chemotherapie mit Folfox4 durchlebt....
Ich habe es nicht als Blindschuss gesehen, sondern tatsächlich als den Weg den Krebs zu besiegen.

Wie ist es euch, bzw deiner Frau ergangen...läuft eine Chemotherapie?

Ich erzähle euch gerne wie es mir ergangen ist, bzw gebe gerne kleine Hilfestellungen wie man die miesen Nebenwirkungen ertragen kann.

Liebe Grüsse,
Bea
*****ebe 
4.721 Beiträge
Paar
*****ebe 4.721 Beiträge Paar

Naturheilmethoden sind leider nicht durch Studien bewiesen, deshalb kann man auch nie sagen, ob sie ohne Schulmedizin wirklich heilen. Ich hatte auch lange überlegt, wie meine Behandlung weiter gehen soll. Ich habe vorher schon FLP gekannt, das mir bei meinen Bandscheibenvorfällen sehr geholfen hat. Zu meiner Chemo nahm ich Pomesteen, es hat mich sehr gestärkt, und die Ärzte wunderten sich über meine guten Blutwerte. Ich bin froh, daß ich es genommen habe, obwohl es sehr kostenintensiv ist. Aber ohne Schulmedizin hätte ich es nicht probiert. Nun ist die OP 6 Jahre her, und mir geht es sehr gut.
Das wünsche ich allen hier!
*****ant 
Themenersteller115 Beiträge
Mann
*****ant Themenersteller115 Beiträge Mann

Danke euch allen! (auch wenn wir nicht in der Lage waren zu
(auch wenn wir nicht in der Lage waren zu antworten wie es sich gehört)
Bitten um Verständnis..!..


An alle unsere lieben JC Freunde:
Am Montag 23.10. soll die letzte Chemo sein. (weitere würde sie auch nicht mehr verkraften) Im Winter werden die letzen Laborwerte analysiert und hoffentlich bald auch die Rückverlegung.)

Wer mag...drückt uns bitte die Daumen *g*
*******dame 
Gruppen-Mod17.250 Beiträge
Frau
*******dame Gruppen-Mod17.250 Beiträge Frau

Dafür hat bestimmt jeder hier Verständnis, wenn mal keine Anwort kommt - auf jeden Fall drücke ich ganze feste die Daumen!